Ein erbitterter Kampf zwischen traditionellen Finanzinstituten und der Krypto-Industrie entbrennt um die Regulierung von Stablecoins. Dabei geht es um gewaltige 187 Milliarden Dollar an Gebühreneinnahmen, die Banken durch digitale Währungen bedroht sehen.
- Banken befürchten Verlust von 187 Milliarden Dollar Zahlungsgebühren
- Coinbase wirft Finanzsektor Profitschutz vor
- GENIUS Act nach anfänglicher Unterstützung gestoppt
Banks claim stablecoins will drain deposits and harm lending, but there’s no evidence supporting this. Bank attacks on the bipartisan GENIUS Act and on @POTUS’s crypto agenda aren’t about stability—they’re about protecting $187B in payment fees. Stablecoins modernize payments and…
— Faryar Shirzad 🛡️ (@faryarshirzad) September 16, 2025
Der Widerstand traditioneller Banken gegen Stablecoins erreicht neue Dimensionen. Während Finanzinstitute offiziell vor einer möglichen Kapitalflucht warnen, sehen Krypto-Befürworter ganz andere Motive.
Faryar Shirzad, Chief Policy Officer der Krypto-Börse Coinbase, bringt es auf den Punkt: „Die Feindseligkeit der Banken dreht sich ausschließlich um den Schutz von 187 Milliarden Dollar an zahlungsbezogenen Gebühren“, erklärt der Coinbase-Manager.
Warum Banken wirklich zittern
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Sollten Stablecoins breite gesellschaftliche Akzeptanz finden, könnten Verbraucher die teuren Zahlungsschienen der Banken umgehen.
Das Ergebnis wäre verheerend für die Branche: Massive Gewinneinbußen bei einem der lukrativsten Geschäftsbereiche überhaupt.
Coinbase und andere Krypto-Lobbyisten argumentieren, dass Stablecoins primär als Zahlungsinstrumente dienen. Belege für die von Banken beschworene Kapitalflucht fehlen hingegen vollständig.
GENIUS Act: Vom Verbündeten zum Feind
Besonders pikant: Der Bankensektor unterstützte das GENIUS Act zunächst, ruderte dann aber überraschend zurück. Krypto-Lobbyisten sehen darin ein altbekanntes Muster.
„Stablecoins sind die neueste Innovation, die Banken zu bremsen versuchen – nach Geldautomaten und Online-Banking“, so die Argumentation der Branche.
Die Schlacht um die Stablecoin-Regulierung wird damit zu einem Kampf um Milliarden-Gewinne. Wer am Ende siegt, entscheidet über die Zukunft des digitalen Zahlungsverkehrs.





