Der DeFi-Token Aster (ASTER) ist innerhalb weniger Tage um über 50 Prozent eingebrochen. Auslöser waren das Delisting von DeFiLlama, ein mysteriöser 12-Millionen-Dollar-Transfer und ein verschobener Airdrop. Kann sich der Token bei 1,15 Dollar stabilisieren?
- ASTER verliert über 50 Prozent seit Doppeltop-Formation bei 2,30 Dollar
- DeFiLlama-Delisting und 12-Millionen-Dollar-Transfer lösen Verkaufswelle aus
- Airdrop-Verschiebung verschärft Unsicherheit unter Investoren
Based on community feedback, we identified potential data inconsistencies affecting certain users' $ASTER allocation. For most users, allocations should not fall below the final snapshot RH% in each epoch.
— Aster (@Aster_DEX) October 10, 2025
We are reviewing this issue and will update allocations where needed.…
Der Aster-Token durchlebt turbulente Zeiten. Nachdem der Kurs von seinem jüngsten Höchststand bei 2,30 Dollar um rund 52 Prozent auf 1,10 Dollar abstürzte, versuchen Käufer nun, eine Bodenbildung bei 1,15 Dollar zu etablieren. Die entscheidende Widerstandsmarke liegt aktuell bei 1,50 Dollar.
Technische Analyse zeigt bearishes Momentum
Die charttechnische Lage bleibt angespannt. Eine Doppeltop-Formation signalisierte bereits im Vorfeld Schwäche. Am 10. Oktober wurde die kritische Nackenlinie bei 1,50 Dollar durchbrochen, was zu beschleunigten Abgaben führte. Gelingt ein Tagesschlusskurs über 1,60 Dollar, könnte dies eine kurzfristige Erholung in Richtung 1,75 Dollar einleiten. Scheitern die Bullen jedoch erneut an dieser Hürde, droht ein weiterer Rücksetzer bis 1,00 Dollar oder tiefer.
DeFiLlama-Delisting als Brandbeschleuniger
Den Startschuss für den Ausverkauf gab das Delisting von Aster durch die Analytics-Plattform DeFiLlama. Die Betreiber begründeten den Schritt mit auffälligen Volumenkorrelationen zu Binance, die Zweifel an der Authentizität der gemeldeten Liquidität weckten. Kurz darauf wurden 6,1 Millionen ASTER-Token im Wert von etwa 12 Millionen Dollar an Binance transferiert. Beobachter vermuten Galaxy Digital hinter der Transaktion.
Airdrop-Chaos verschärft die Lage
Am 10. Oktober verschob Aster die für den 14. Oktober geplante Phase-2-Airdrop-Verteilung auf den 20. Oktober. Grund waren Datenfehler im Allokations-Tool, über die zahlreiche Nutzer klagten. Die Unsicherheit traf auf einen bereits nervösen Markt, der zusätzlich unter den von Donald Trump angekündigten 100-Prozent-Zöllen auf chinesische Importe litt.
Anleger beobachten nun gespannt, ob die Marke bei 1,15 Dollar hält. Ein nachhaltiger Ausbruch über 1,50 Dollar wäre das erste bullishe Signal seit Tagen.





