Die US-Solana-ETFs verzeichneten am 26. November ihren ersten Mittelabfluss seit Markteinführung vor etwa einem Monat. Trotz positiver Stimmung am Kryptomarkt flossen 8,2 Millionen US-Dollar aus den Fonds ab. Der Hauptverursacher: 21Shares mit einem Abfluss von 34,4 Millionen Dollar.
- Erster Mittelabfluss von 8,2 Millionen Dollar am 26. November
- 21Shares TSOL verlor allein 34,4 Millionen Dollar
- Bitwise dominiert mit 527,9 Millionen Dollar Zuflüssen

Gerade passiert: Die fünf US-Solana-ETFs haben erstmals seit ihrer Einführung einen kombinierten Mittelabfluss verzeichnet. Am 26. November flossen netto 8,2 Millionen US-Dollar aus den Fonds ab, wie Daten von Farside Investors zeigen.
Das Besondere daran: Der Kryptomarkt befindet sich aktuell in einer Aufwärtsbewegung. Die Mittelabflüsse erfolgen damit gegen den allgemeinen Markttrend und werfen Fragen nach der institutionellen Nachfrage auf.
Wer sind die Verlierer des Tages?
Der Hauptverursacher des Abflusses war der 21Shares Solana ETF (TSOL) mit einem Minus von 34,4 Millionen US-Dollar. Dieser massive Abfluss überwog die bescheidenen Zuflüsse der anderen vier ETFs deutlich.
Die übrigen Fonds – Bitwise (BSOL), VanEck (VSOL), Fidelity (FSOL) und Grayscale (GSOL) – verzeichneten zwar positive Zuflüsse. Diese reichten allerdings nicht aus, um den TSOL-Rückgang zu kompensieren.
Bitwise bleibt Marktführer
Trotz der aktuellen Entwicklung dominiert Bitwise weiterhin das Solana-ETF-Segment. Der Fonds hat seit Launch kumulierte Zuflüsse von 527,9 Millionen US-Dollar verzeichnet. Das entspricht mehr als 86 Prozent aller Mittel, die in die fünf Solana-ETFs geflossen sind.
Grayscale folgt mit 73,6 Millionen Dollar an zweiter Stelle. VanEck verzeichnet ebenfalls stetige Zuflüsse, wenn auch in geringerem Umfang. Fidelity und 21Shares registrieren zuletzt häufigere tägliche Zuflüsse als zu Beginn.
Insgesamt haben die fünf Solana-ETFs seit ihrer Markteinführung 613 Millionen US-Dollar an Zuflüssen generiert. Der erste Abfluss am 26. November markiert dennoch eine Zäsur in der bisherigen Erfolgsgeschichte. Ob es sich um eine temporäre Korrektur oder den Beginn eines Trends handelt, bleibt offen.





