Das Trump-Krypto-Projekt World Liberty Financial greift zu drastischen Maßnahmen und verbrennt 47 Millionen eigene Token. Der Grund: Der WLFI-Kurs ist seit dem öffentlichen Handelsstart am Montag um über 31 Prozent eingebrochen.
- 47 Millionen WLFI-Token permanent aus dem Umlauf entfernt
- Kursverlust von über 31 Prozent seit Handelsstart
- Token-Burn soll Knappheit und Preis steigern
WLFI(@worldlibertyfi) burned 47M $WLFI($11.34M) 8 hours ago.https://t.co/6RFU5aD933 pic.twitter.com/Jd0M3qgvY0
— Lookonchain (@lookonchain) September 3, 2025
World Liberty Financial hat am Mittwoch einen drastischen Schritt unternommen. Das Krypto-Projekt der Trump-Familie verbrannte 47 Millionen WLFI-Token, um den anhaltenden Preisverfall zu stoppen.
Onchain-Daten von Lookonchain zeigen die Transaktion deutlich. Die Token wurden permanent aus dem Umlauf entfernt und an eine Burn-Wallet gesendet.
Token-Start wird zum Desaster
Der öffentliche Handel begann am Montag vielversprechend. WLFI erreichte kurzzeitig einen Höchststand von 0,331 Dollar.
Doch dann folgte der Absturz. Der Token verlor in den vergangenen Tagen über 31 Prozent an Wert. Aktuell notiert WLFI bei knapp über 23 Cent.
Laut CoinMarketCap sind derzeit rund 24,66 Milliarden Token im Umlauf. Das entspricht etwa 25 Prozent der ursprünglich geplanten 100 Milliarden Token.
Buyback-Programm in Planung
World Liberty Financial plant weitere Maßnahmen. Am Dienstag stellte das Team einen Vorschlag für ein Token-Buyback-Programm vor.
„Wir wollen die relative Eigentumsquote der langfristig orientierten Inhaber erhöhen“, erklärt das Team in dem Vorschlag.
Gleichzeitig sollen Token aus dem Verkehr gezogen werden, „die von Teilnehmern gehalten werden, die nicht dem langfristigen Wachstum von WLFI verpflichtet sind“.
Experten sehen Warnsignal für Krypto-Branche
Kevin Rusher von RAAC kritisiert die Entwicklung scharf. „Der Hype um den WLFI-Token zeigt, dass Krypto immer noch Schwierigkeiten hat, erwachsen zu werden“, so der Experte.
Wahre Langlebigkeit im Ökosystem werde durch institutionelle Akzeptanz bestimmt, nicht durch Celebrity-Token oder kurzfristigen Hype.
Mangirdas Ptašinskas von Galxe warnt vor den technischen Problemen. Der Token-Launch trieb die Ethereum-Gasgebühren „in die Stratosphäre“.
Das zeige deutlich: Die Krypto-Infrastruktur ist noch nicht bereit für den Mainstream-Durchbruch.






