Ein spektakulärer XRP-Transfer von 25 Millionen Token im Wert von 72,7 Millionen Dollar sorgte in der Krypto-Community für Aufruhr. Doch die vermeintliche Bitstamp-Transaktion entpuppte sich als Falschmeldung – dahinter steckte BitGo.
- 25 Mio XRP-Transfer fälschlicherweise Bitstamp zugeordnet
- Tatsächlich BitGo-interne Wallet-Übertragung zwischen eigenen Adressen
- Community spekulierte über massive Whale-Akkumulation
🚨 🚨 🚨 25,000,000 #XRP (72,690,044 USD) transferred from #Bitstamp to unknown wallethttps://t.co/whCHXyCH2Z
— Whale Alert (@whale_alert) August 21, 2025
Der Blockchain-Überwachungsdienst Whale Alert meldete den spektakulären Transfer und löste damit eine Welle der Spekulationen aus. In den sozialen Medien interpretierten Nutzer die Bewegung als Zeichen für institutionelle XRP-Akkumulation großer Investoren.
War es wirklich Bitstamp?
Die Analyse-Plattform XRPscan brachte jedoch Klarheit in die Verwirrung. Die 25 Millionen XRP stammten nicht von der europäischen Krypto-Börse Bitstamp, sondern vom institutionellen Custodian BitGo.
Dabei handelte es sich um eine reine interne Übertragung zwischen zwei BitGo-Wallets. Warum Whale Alert fälschlicherweise Bitstamp als Absender identifizierte, bleibt ungeklärt.
XRP-Kurs unter Druck trotz Rebound-Signalen
Parallel zum Transfer-Drama kämpft XRP mit Kursverlusten. Der Token notiert aktuell bei 2,89 Dollar und verlor in den vergangenen 24 Stunden rund drei Prozent.
Seit dem lokalen Hoch von 3,35 Dollar am 14. August verzeichnet XRP einen Rückgang von 13,7 Prozent. Krypto-Analyst Ali Martinez identifizierte jedoch auf dem Stunden-Chart ein Kaufsignal des TD-Sequential-Indikators.
Der von Tom DeMark entwickelte Indikator deutet auf eine mögliche Trendwende hin. Ob XRP tatsächlich vor einem Rebound steht, wird sich in den kommenden Handelstagen zeigen.






