166 Mio. WLFI verbrannt: Trump-Projekt kämpft mit Hackern

Notfall-Aktion

166 Mio. WLFI verbrannt: Trump-Projekt kämpft mit Hackern

166 Mio. WLFI verbrannt: Trump-Projekt kämpft mit Hackern

World Liberty Financial hat am 19. November eine Emergency-Funktion aktiviert und rund 166,667 Millionen WLFI-Token im Gegenwert von 22,14 Millionen US-Dollar aus kompromittierten Wallets verbrannt. Das Trump-affiliierte Krypto-Projekt reagiert damit auf Phishing-Attacken, die bereits vor dem offiziellen Launch mehrere Nutzer-Wallets trafen. Verifizierte User erhalten ihre Token zurück – andere bleiben eingefroren.

  • 166,667 Mio. WLFI verbrannt und an sichere Wallets reallokiert
  • 272 Wallets seit September eingefroren – KYC-Reverifikation läuft
  • Senatoren fordern Untersuchung wegen möglicher Token-Verkäufe an sanktionierte Entitäten

1/ Prior to WLFI’s launch, a relatively small subset of user wallets were compromised via phishing attacks or exposed seed phrases.

Since then, we’ve tested new smart contract logic to safely reallocate user funds and verified users’ identity via KYC checks.

Shortly, users who…

— WLFI (@worldlibertyfi) November 19, 2025

World Liberty Financial steht unter Druck. Das von Donald Trump unterstützte DeFi-Projekt musste am 19. November zu drastischen Mitteln greifen, nachdem Hacker noch vor dem Launch Zugriff auf Nutzer-Wallets erlangten. Via X verkündete das Team die Notfall-Aktion: rund 22,14 Millionen US-Dollar in WLFI wurden aus betroffenen Konten entfernt.

Die Angreifer nutzten Phishing-Methoden und geleakte Seed-Phrasen. Laut WLFI lagen die Schwachstellen nicht in den eigenen Smart Contracts, sondern bei Drittanbietern. Bereits im September reagierte das Team und fror 272 kompromittierte Wallets ein.

Wie lief die Rettungsaktion ab?

WLFI entwickelte eine neue Smart-Contract-Logik speziell für kontrollierte Transfers. Die Emergency-Funktion brannte die Token aus unsicheren Wallets und reallokierte sie zeitgleich an verifizierte Adressen. On-chain-Analyst Emmett Gallic bestätigte die Transaktion und erklärte, die Funktion sei für Fälle konzipiert, in denen Nutzer den Wallet-Zugang verlieren oder Token in Angreifer-Hände fallen.

Betroffene Nutzer mussten einen erneuten KYC-Prozess durchlaufen und neue, sichere Wallet-Adressen bereitstellen. Wer alle Schritte abschloss, erhält seine WLFI zurück. Wallets ohne abgeschlossene Verifikation bleiben gesperrt, bis der Nutzer sich über das offizielle Help-Center meldet.

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Politischer Gegenwind für Trump-Projekt

Obwohl Bitcoin und Tech-Aktien unterschiedlichen Märkten angehören, handeln Anleger sie zunehmend als Teil dessParallel zur Rettungsaktion gerät World Liberty Financial politisch unter Beschuss. Die Senatoren Elizabeth Warren und Jack Reed forderten Bundesbehörden auf, mögliche Token-Verkäufe an sanktionierte Entitäten zu untersuchen. WLFI äußerte sich bislang nicht zu den Vorwürfen.

Das Projekt treibt währenddessen die Entwicklung seiner USD1-Stablecoin voran und kündigt weitere Integrationen an. Nach Abschluss der Recovery-Phase will sich das Team voll auf den Ausbau konzentrieren – doch die Fragen der Senatoren dürften nicht so schnell verstummen.elben Risiko-Narrativs. Bitcoin reagiert stark auf makrogetriebene Trends. „Mehr GPU-Nachfrage reduziert den Verkaufsdruck der Miner und sorgt für Auftrieb beim Bitcoin-Preis“, erklärt Matthew Sigel von VanEck. Damit verstärken starke Tech-Impulse derzeit den Risikoappetit.

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