Ein Bitcoin-Whale aus der Frühphase der Kryptowährung hat am Donnerstag seine gesamte Position im Wert von 1,3 Milliarden Dollar verkauft. Die Transaktion erfolgt inmitten eines massiven Kurseinbruchs und schürt Ängste vor weiterem Abwärtsdruck.
- Bitcoin-Urwal verkauft Altbestand für 1,3 Milliarden Dollar
- Zusätzliche 230 Millionen Dollar an Kraken–Börse transferiert
- BTC rutscht auf 82.000 Dollar – tiefster Stand seit April
🚨 🚨 🚨 Early Bitcoin Holder Completes $1.3B Selloff, Moves $230M to Kraken#bitcoin #whale_alert #trading #bitcoin_comhttps://t.co/wxib4D4hIO
— Whale Alert (@whale_alert) November 20, 2025
Die Krypto-Community steht unter Schock. Am Donnerstag, dem 20. November, meldete die On-Chain-Tracking-Firma Whale Alert eine spektakuläre Transaktion: Ein Bitcoin-Wal, dessen Wallet möglicherweise aus der Satoshi-Ära stammt, hat seine komplette Position liquidiert.
Der Verkauf belief sich auf sagenhafte 1,3 Milliarden Dollar. Zusätzlich transferierte der Whale weitere 230 Millionen Dollar in Bitcoin an die Kryptobörse Kraken. Die Motive hinter den Transaktionen bleiben unklar.
Größter Long-Term-Holder-Ausstieg des Jahres
Die Whale-Bewegung markiert eine der umfangreichsten Liquidationen durch Langzeithalter in diesem Jahr. Experten diskutieren intensiv über die möglichen Auswirkungen auf den ohnehin angeschlagenen Markt.
Dormant Wallets, die jahrelang inaktiv waren, werden zunehmend geleert. Das Timing könnte kaum ungünstiger sein: Bitcoin befindet sich in einer ausgeprägten Korrekturphase.
Bitcoin-Kurs testet kritische 82 000-Dollar-Marke
Der aktuelle BTC-Preis liegt bei 82.781 Dollar – ein Minus von 9,8% Prozent binnen 24 Stunden, wie Daten von CoinMarketCap zeigen. Das Niveau wurde zuletzt im April erreicht.
Alle Anzeichen einer kurzfristigen Erholung sind ausgelöscht. Die anhaltende Verkaufswelle durch Großinvestoren verstärkt den Abwärtstrend zusätzlich. Bitcoin-Whales haben in den vergangenen Wochen kontinuierlich Bestände nun an Börsen zurücktransferiert.
Panik greift um sich
Marktbeobachter warnen vor weiterem Druck. Verkäufe dieser Größenordnung könnten den Kurs massiv belasten, besonders wenn sie von Adressen aus Bitcoins frühester Mining-Phase stammen.
Die bärische Stimmung hat sich deutlich verschärft. Großinvestoren ziehen sich zunehmend aus dem Markt zurück, während Kleinanleger nervös auf die Kursentwicklung blicken. Die Frage bleibt: Ist das erst der Anfang einer größeren Kapitalflucht?





